Wie funktionieren Laserdrucker?

Laserducker sind Drucker, die einen Laserstrahl benutzen um das Druckbild auf einer Trommel zu transferieren. Das Licht des Lasers verändert dort wo es auftrifft die elektrische Ladung auf der Trommel. Die Trommel wird dann durch ein mit Toner gefülltes Reservoir gerollt. Dort nehmen die vom Laser geladenen Teile der Trommel den Toner, also die pulverförmige Farbe auf. Schließlich wird der Toner durch eine Kombination von Wärme und Druck auf das Papier übertragen und fixiert. Dies ist auch das Verfahren mit dem Kopierern arbeiten.

Da das gesamte Druckbild einer Seite auf die Trommel übertragen wird, bevor der Toner aufgebracht wird, werden Laserdrucker manchmal auch Seitendrucker genannt. Es gibt noch zwei andere Arten von Druckern, die oft in die Kategorie der Laserdrucker eingeordnet werden, obwohl sie nicht mit Lasern arbeiten. Man verwendet ein Array bzw. eine Leiste voller LEDs oder eben LCDs um die Trommel statisch aufzuladen. Erst ab hier gleichen diese Drucker vom Funktionsprinzip her einem echten Laserdrucker.

Eines der Hauptmerkmale von Laserdruckern ist ihre Auflösung. Dieser Wert sagt aus wie viele Punkte pro Zoll (dpi) gedruckt werden. Die verfügbaren Auflösungen reichen von 300 dpi am unteren Ende bis hin zu 1.200 dpi oder mehr am oberen Ende. Zum Vergleich: Im Offsetdruck wird in der Regel mit 1.200 oder 2.400 dpi gedruckt. Einige Laserdrucker erzielen ihre höheren Auflösungen durch spezielle Techniken.

Zusätzlich zu den Standard-Monochrom-Laserdruckern, die eine einzige Tonerkartusche verwenden, gibt es auch Farblaserdrucker, die vier Toner verwenden, um in voller Farbe drucken zu können. Farblaserdrucker sind in der Regel 5 – 10 Mal so teuer wie ihre Geschwister in monochrom.

Laserdrucker produzieren sehr hochwertige Prints und sind in der Lage in einer nahezu unbegrenzten Anzahl von Graustufen zu drucken.

Laserdrucker werden meist durch den Sprachstandard PDL gesteuert, welches eine Seitenbeschreibungssprache ist und den exakten Aufbau einer Seite definiert. Es gibt zwei De-facto-Standards für PDL:

  • PCL: Hewlett-Packard (HP) war einer der Pioniere von Laserdruckern und entwickelte ein Printer Control Language (PCL) zur Ausgabe zu steuern. Es gibt mehrere Versionen von PCL, so einen Drucker vereinbar sein kann mit einem anderen jedoch nicht. Darüber hinaus können viele Drucker, die Vereinbarkeit Anspruch nicht akzeptieren HP Schrift Patronen.
  • PostScript: Dies ist der de facto Standard für Apple Macintosh-Drucker und für alle Desktop-Publishing-Systeme.

Die Software zum Ansprechen des Druckers kann entweder über PDL oder PostScript oder über beide Sprachen mit dem Drucker kommunizieren. Auch einige Drucker unterstützen PCL und PostScript.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Laserdrucker zwar oftmals teurer in der Anschaffung sind, sich dafür aber schnell durch die höhere Druckgeschwindigkeit und günstigeren Drucke, was die Kosten des Toners anbelangt, schnell amortisieren.

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